Kykladen 2005

At a Glance

Captain/Skipper Niko H.
Est. total length 250nm
Boat Name --
Boat Type Bavaria Cruiser 46

Niko H.by Niko H.
Athen - Kap Sounion - Kithnos - Serifos - Paros - Sifnos - Hydra - Athen


Journal

Athen

June 15, 2005

Ankunft am “neuen” (2001) Flughafen von Athen, Transfer mit dem öffentlichen Bus X96 zur Marina Alimos (4th Kalamakiou). Verkehrt halbstündlich, kostet ca. 3 Euro .p.P . Taxi mindestens 60 Euro. Fahrdauer mind. 30minuten. Nach iner kurzen Nacht in inem Hotel der erste Schock: die gebuchte Yacht (38er) ist in einem katastrophalem Zustand. Dichtungslippe am Heck hing ins Wasser, Sprayhood zerrissen, dreckig und uralt und wahrscheinlich seit der Schlacht von Salamis am Liegeplatz festgezurrt. Unser sprachloses Entsetzen wurde von netten Mitarbeiter von Kavas umgehend registriert, und er bot uns ein funkelnagelneue Bavaria 46 Cruiser zu einem geringen Aufpreis an. Die war so neu, dass die Fender und die Steuerräder noch im Plastik eingeschlagen waren. Ein paar Tage zuvor wurde erst das Rigg aufgestellt! Aber der Geruch war mörderisch: frischer GfK Dampf ist nicht besonders lieblich.
Obwohl die Marina Alimos durch die Verlegung des Flughafens etwas ruhiger ist als in den Jahren zuvor, kann man sie aber trozdem nur fluchtartig verlassen, da die Sanitäranlagen dem Standard der Belagerung von Troja entsprechen. Das Konzert der streunenden Hunde, deren größter Spaß es ist, Mopeds und Autos, die durch die Marina rasen, zu jagen, trägt auch einen guten teil zum akuten Fluchtreflex bei. Aber immerhin katapultiert einem der Lärm eines startenden Jets, den man in die Radkästen sehen kann, nicht mehr um 700 aus der Koje! Also Motor an, raus aus dem Hafen, ab nach Sounion zum Warmsegeln ! Gefolgt vom Rat von Vagelis Kavas, dem Boss himself – “Stay in the saronic golf !” (Sagt er angeblich zu jedem, da er um seine Flotte fürchtet!) – hissen wir die Segeln und ab zum ersten Liegeplatz unterm berühmten Apollo Tempel mit dem – angeblich – schönsten Sonnenuntergang Griechenlands.

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Kap Sounion

June 16, 2005

In der Bucht befiunden sich nicht viele Yachten, aber dann dann kommt Unruhe in die beginnende Entspannung: der Tiefenmesser beginnt zu pfeifen und blinken und meldet 2 m (bei 1,8m Tiefgang)! Immerhin war das ein guter Test, wie schnell eine Yacht mit Motor dreht, wenn man nur richtig am Radl dreht….
Zweiter Blick ins Wasser- blau, von Felsen oder Untiefen keine Spur. Also nochmals ganz langsam mit zittrigen Knien – und wieder Pfeifkonzert des Tiefenmessers. Die Lösung: Neues Boot und nicht kalibriertes Messgerät, das um locker 5 m zuwenig angezeigt hat! Am Ankerplatz und einem Tauchgang mit einer Tauchuhr zur exakten Tiefenbestimmung hat uns aber auch dann das lustige Manual nicht davon abhalten können, das Ding auf eine halbwegs korrekten Wert einzustellen. Einzig der Autopilot simulierte während des ganzen Trips ständig einen Polsprung, wenn wir den Motor anwarfen….

Störend wirkt in dieser Bucht der Lärm diverser Lokale am Strand, die bis spät in der Nacht feiern. Aussicht unterm Tempel – großartig. Ankergrund: Sand

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Tag 3

June 17, 2005

Bequemer Ankerplatz rk in Merichas. zu achten ist nur auf den deutlich gekennzeichneten Bereich, an dem die Fähre anlegt.
Wasser und Ladstrom gibt es nicht, so wie überall in der Ägäis steht irgendow ein Schild eines ambulanten Händlers für Benzin und Wasser.
Einkaufsmöglichkeiten in Merichas, einge kleine Läden.

Rundherum gibt es auch mehrere Bars, wo es sich wunderbar frühstücken lässt, in einigen Gehminuten Entfernung ebenso wunderbare Restaurants. Wer an Bord kocht ist selber schuld ! Duschmöglichkeiten muss man suchen,einge Schilder weisen den Weg zu Hotels mit Bademöglichkeit für Segler. Am einfachsten ist der Spaziergang in die Nachbarbucht zum Schwimmen. Am Ortseingang den Berg hinauf (10min vom Hafen) ist die Ortsbäckerei, Brot bunkern lohnt sich !

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Serifos

June 18, 2005

Ankern im Nordern der Bucht, gute Ankergrund. An der kleinen Mole übelstes Gedränge duch Charterboote und Fisch-Trawler. Wenn letztere den Motor anwerfen, drängt der Swell alle Boot gegeneinander oder an die Molenmauer, und das unter Umständen auch um 3 Uhr früh. Daher: Dingifahrt in Kauf nehmen, frei ankern!

Ein Muss: Spaziergang zur Chora, ca. 1h, ein unvergesslicher Ausblick! Oben gibt es einge winzige Kafenion und Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Tavernen mit traumhaften Fischgerichten überall am Strand. Es gibt mehrere Supermärkte im Hafen, wo man recht günstig (billiger als bei den Keilern in Athen) Lebensmittel kaufen kann.

Die Einfahrt in den Hafen unter Segeln ist aufgrund der Fallböen, die aus allen möglichne Richtungen immer wieder ein Spaß. Auf jedenfall Vorsicht auf die Fähren, die man leicht übersieht, da sie erst im letzten Moment zu hören sind und die Einfahrt recht schnell eng wird.

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Paros, Parikia

June 19, 2005

Endlich ein richtiger Meltemi Tag: 5- 6 Beaufort in Böen mehr, es geht mit ein wenig Reff rasant Richtung Paros! Vorsicht bei der Ansteuerung auf die Felsen in und vor der Hafeneinfahrt! Hier sind bereits Fähren gesunken ! Auch hier herrscht wieder Gedränge an der Aussenmole, außerdem starker Wind. Anker hält zwar gut, aber auf Dauer erscheint der Platz zu unsicher-, die Innenseite des Hafen ist extraklein und übervoll, teilweise mit Langzeitseglern die hier wahrschinlich länger liegen und die wunderbare Hafenstadt genießen. Glücklicherweise ist der Rest der Bucht groß und dadurch viel Platz zum Ankern auf sandigem Untergrund bei ca 3m. Guter Supermarkt zu normalen Preisen direkt am Yachthafen. Eine große Anzahl von Restaurant lauert auf den Segler, allerdings lohnt sich hier ein Spaziergang nach “downtown”, es wird besser und günstiger zum Essen.

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Noussa

June 20, 2005

Enger Ankerplatz, da gerade ein Hafen ausgehoben wurde und die Absperrung das Manövrieren zum Anlegen an der Aussen mole enorm erschweren.
Ansonsten ein schöner Ankerplatz, die engen Gassen von Naoussa sind ein Erlebnis.

- text noch in arbeit -

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Golden Beach

June 22, 2005

Paradiesischer Ankerplatz auf 3m Sandgrund im Norden der Bucht. Massig Raum zum Schwoien. keine Welle durch die Landabdeckung, trotz böigen Meltemi. Geniales Restaurant am Strand
- text noch in arbeit -

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Sifnos

June 25, 2005

Malerische Bucht, Ankergrund Fels und Sand auf ca. 5m Tiefe. Auch hier gilt: wer an Bord kocht, ist selber schuld.
-—-text noch in arbeit--

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Kithnos

June 26, 2005

Übernachtung in einer großen Bucht NO von Merichas. Relativ seicht 3-4 m flach abfallend, Sandgrund. In der riesigen Bucht liegt nur eine Megayacht vor Anker!

Erst unter Segel dann unter Motor geht es ab nach Hydra. Das lähmende Motoren in vollkommen ruhiger See wird durch das Auftauchen eines Rudels Delphine unterbrochen, die sich dem Schiff sofort nähern. Das sofortige Stoppen des Motors, um die Tiere nicht zu verschrecken erweist sich als Irrtum. Gelangweilt ziehen sie wieder davon um beim erneuten Motorstart und Fahrtaufnahme wieder das Schiff zu umkreisen. Wie gelangweilte Halbstarkte toben sie um 6kn schnelle Schiff bevor ihnen dieses “Tempo” auch zu langsam wird uns sie wieder abhauen um neuen Spielpartnern auzulauern.

Wichtig ist auf dieser Strecke die Fahrt so zu timen, dass man Hydra möglichst früh erreicht, also gegen 15.00, nur dann gibt es eine Chance auf eine Liegeplatz im Hafen

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Hydra

June 27, 2005

16.00 : nach der obligaten Runde durch den Hafen von Hydra (natürlich bereits überfüllt) ca 2sm nördlich von Hydra Stadt Ankerplatz in einer Bucht mit 2 Restaurants. Ankergrund steil abfallend aber griffig, jedoch starke Fallböen, daher unbedingt mit Landleine sichern. Nach einigen Stunden vor Anker trieb schon das erste Boot an uns vorbei, gefolgt von einem Dinghi mit hektischer Besatzung.

Fußweg ca. 30min nach Hydra. Die Entfernung zahlt sich aus, kein Trubel, keine Fähren und vor allem: kein Ankergewirr beim Ablegen!
Man beachte übigens den alten, bärtigen Griechen im Hafen von Hydra in einer kleinen roten Ruder- Nußschale: er hilft Yachten die Ankerwuhlings zu klarieren, natürlich gegen einen Obulus. Gerüchten zufolge ist er sehr reich und besitzt einige Häuser in Hydra.

Meine Lieblingsbar: Die Sunsetbar, auf den Klippen oberhalb des Hafens mit Blick Richtung Peloponnes….

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